Medikamente

Medikamente können auf dem Arbeitsweg oder während der Arbeitszeit negative Auswirkungen haben, auch wenn die Einnahme zeitlich zuvor und nicht erst auf dem Arbeitsweg oder am Arbeitsplatz erfolgt. Exemplarisch können hierfür die Beeinträchtigung der Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit, Müdigkeit oder Nervosität sowie verminderte Konzentrationsfähigkeit genannt werden.

Bei der Einnahme von Medikamenten vor oder während der Arbeit müssen die möglichen Nebenwirkungen berücksichtigt werden. Hinweise hierzu finden sich auf dem Beipackzettel des Medikaments. Jeder Mitarbeiter muss zunächst selbst einschätzen, ob er seine Arbeit trotz der Einnahme von Medikamenten sicher ausführen kann. Im Zweifelsfall muss er seinen Vorgesetzten über mögliche Beeinträchtigungen seiner Leistungsfähigkeit durch die Einnahme von Medikamenten informieren. Vorgesetzte müssen darauf achten, dass Mitarbeiter, die ihre Arbeit nicht mehr ohne Gefahr für sich oder andere ausführen können, die Arbeit einstellen. Das gilt für jede Beeinträchtigung durch Medikamente, Alkohol oder Drogen. (Auszug aus: Taschenlexikon Arbeit und Gesundheit, Universum Verlag 2005)

„Grundsätze der Prävention“ gem. § 15 Abs. 2 und 3, BGV A1:
„Versicherte dürfen sich durch den Konsum von Alkohol, Drogen oder anderen berauschenden Mitteln nicht in einen Zustand versetzen, durch den sie sich oder andere gefährden können. Dies gilt auch für die Einnahme von Medikamenten.“

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