Arbeit und Freizeit im Einklang: Arbeitszeit als Einfluss auf die Gesundheit

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist ein Spezialgesetz zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Mit seinen vielfältigen Regelungen will es den Arbeitnehmer vor übermäßiger Belastung durch die Arbeit schützen. Wer viel arbeitet, der braucht auch Erholung, um seinen Körper nicht auf Dauer gesundheitlich zu schädigen. Daher hat der Gesetzgeber nicht nur Höchstgrenzen für die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit festgelegt, sondern auch Regelungen für Mindestruhezeiten und Ausgleichstage erlassen, die für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bindend sind.

Einige wichtige Regeln sind nachstehend wiedergegeben (Auszug aus dem ArbZG):
  • Arbeitszeit werktäglich: 8 Stunden, max. 10 Stunden (Ausgleich der Überstunden notwendig)
  • Arbeitszeit wöchentlich: 48 Stunden, max. 60 Stunden (Ausgleich der Überstunden notwendig)
  • Ruhepause: bei 6 bis 9 Stunden Arbeitszeit, 30 Minuten; bei mehr als 9 Stunden, 45 Minuten
  • Ruhezeit zwischen den Arbeitseinsätzen: 11 Stunden
  • Sonntag-/Feiertagsarbeit: Ausgleich durch Ersatzruhetage
  • Sonntage: Mindestens 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei
Dies und insbesondere unvorhergesehene Störungen im Arbeitsalltag, wie z. B. Verzögerungen während des Arbeitsprozesses, oder auch Erkrankungen von Kollegen stellen die Personaleinsatzplanung vor besondere Herausforderungen. Sie zu lösen bedarf eines gemeinsamen Verständnisses für Arbeit und Gesundheit.

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