Ladungssicherung

Gerade beim Transport über kurze Distanzen mit Hilfe von Gabelstaplern und Elektrokarren wird oftmals ein Auge zugedrückt und die Ladung nicht entsprechend gesichert. Das kann fatale Folgen haben!

Ladungssicherung - Was bedeutet das?

Vorkehrungen, um bei normalen Verkehrsbedingungen Gefahr bringende Bewegungen (Verrutschen) von Ladung auf Fahrzeugen (LKW, Gabelstapler, Plateauwagen, Elektrokarren, hand- oder elektro-betriebene Hubwagen) zu verhindern. Zu normalen Verkehrsbedingungen zählen zum Beispiel auch abrupte Bremsmanöver.

Zu den Grundregeln der Ladungssicherung gehören deshalb:

  • Das Fahrzeug muss für das jeweilige Ladegut geeignet sein; es muss durch Aufbau und Ausrüstung die durch die Ladung auftretenden Kräfte sicher aufnehmen können.
  • Der Ladungsschwerpunkt ist so niedrig wie möglich zu halten, schweres Gut unten, leichtes Gut oben.
  • Der Ladungsschwerpunkt soll sich möglichst auf der Längsmittellinie des Fahrzeugs befinden und die Achsen anteilmäßig belasten.
  • Das zulässige Gesamtgewicht und die zulässigen Achslasten dürfen nicht überschritten, die Mindestachslast der Lenkachse nicht unterschritten werden; bei Teilbeladung ist für Gewichtsverteilung zu sorgen, damit jede Achse anteilmäßig belastet wird.
  • Die Ladung ist so zu verstauen oder durch Hilfsmittel zu sichern, dass sie sich unter den üblichen Verkehrsbedingungen nicht bewegen oder ein Kippen des Fahrzeugs bewirken kann. Zu den üblichen Verkehrsbedingungen gehören auch Vollbremsung und plötzliche Änderung der Fahrbahnbeschaffenheit.
  • Die Fahrgeschwindigkeit muss den gegebenen Straßen- und Verkehrsverhältnissen, dem Ladegut sowie den Fahreigenschaften des Fahrzeugs angemessen sein.

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