Persönliche Hygiene - Richtiges Verhalten

Insbesondere in abwassertechnischen Anlagen werden zahlreiche Krankheitserreger nachgewiesen, die bedeutend für die Infektionsgefährdung von Beschäftigten sind. Krankheitserregend sind hier primär Viren, Bakterien, Pilze und Darmparasiten, die Infektionen, Allergien oder toxische Wirkungen hervorrufen können. Die Aufnahme dieser Krankheitserreger erfolgt über den Mund, wenn ohne vorherige Reinigung der Hände gegessen, getrunken oder geraucht wird, über die Atemwege, durch kleinste Tröpfchen oder Aerosole, über die Haut oder Schleimhäute, z .B . durch Eindringen bei Hautverletzungen, aufgeweichte Haut, durch Schmutzspritzer in die Augen.

Durch einfache Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen können Erkrankungen durch Infektionen oder allergische Beschwerden vermieden werden.

  • Informieren Sie sich vor Arbeitsbeginn über Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln anhand der aktuellen Betriebsanweisung und Gefährdungsbeurteilung und sprechen Sie bei Fragen Ihre zuständige Aufsicht an.
  • Nutzen Sie eine situationsgerechte PSA: Nitrilbeschichtete Schutzhandschuhe, Einwegschutzanzug, dichtschließende Schutzbrille, ggf. Gummistiefel, bei Aerosolbildung (Hochdruckreiniger) Atemschutz-Halbmaske FFP3 mit Ausatemventil.  
  • Halten Sie Arbeitsplatz, Werkzeuge, Maschinen, Fahrzeuge, etc. möglichst sauber. Vermeiden Sie eine „Verschleppung“ durch kontaminierte/verschmutzte Gegenstände.
  • Bewahren Sie Straßenkleidung getrennt von Arbeitskleidung und persönlicher Schutzausrüstung auf. Arbeitskleidung ist nach dem Einsatz zu reinigen.
  • Im Arbeitsbereich keine Lebensmittel aufbewahren, nicht essen, nicht trinken, nicht rauchen.
  • Vor jeder Pause und bei Arbeitsende Hände gründlich gemäß Hautschutzplan reinigen und desinfizieren. Nach Arbeitsende duschen.


Quelle: DGUV 203-051

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