Sicherheit im Umgang mit Handwerkszeugen

Handwerkszeuge sind die unentbehrlichen Helfer im Arbeitsleben. Erst sie ermöglichen oder erleichtern eine Vielzahl von tagtäglichen Verrichtungen. Jeder Anwender sollte sich aber des Verletzungsrisikos beim Gebrauch der Handwerkszeuge bewusst sein. Sorglosigkeit im Umgang, eine nicht bestimmungsgemäße Verwendung oder der Einsatz eines mangelhaften, nicht gepflegten Werkzeugs bergen enorme Gefahren und führen nicht selten zu schweren Arbeitsunfällen. Eine rechtzeitige, systematische und sachkundige Instandhaltung der Handwerkzeuge durch z. B. eine kritische Inaugenscheinnahme, eine Kontrolle auf Maßhaltigkeit oder eine Überprüfung des ordnungsgemäßen Sitzes der Handgriffe, etc. ist daher unerlässlich.

Beispiel: Schlosserhammer
„Immer wieder sind Hämmer mit teils erheblichen Mängeln behaftet anzutreffen. Während man mit einer Zange mit ausgeleiertem Gelenk oder einer stumpfen Säge nicht mehr korrekt arbeiten kann, lassen sich mit einem fehlerhaften Hammer sehr wohl noch die notwendigen Schläge ausführen. Bei diesem Werkzeug muss man genau und gezielt hinsehen“.

Insbesondere Hammerstiele werden meist durch Fehlschläge in der Nähe ihrer Befestigungsstelle am Hammerkopf beschädigt. In der Folge kann es passieren, dass der Hammerkopf vom Stiel unkontrolliert abreißt und ggf. die Hand des Verwenders mit großer Kraft trifft. Schmerzhafte Prellungen, Platzwunden oder gar Frakturen können die Folgen sein. Eine ebenso einfache wie technisch bewährte Maßnahme ist die Verwendung von Hämmern mit angeschmiedetem Stielschutzkragen oder einem Kunststoff- oder Gummiformteil als Stielschutzmanschette, die der gefährdeten Zone Schutz bietet.

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