Sicherer Arbeitsplatz durch Gefahrencheck

„Erst Denken! Dann Handeln!“

Arbeitsschutzmanagementsystem Gefahrencheck

Sicherheit am Arbeitsplatz sollte für jedes Unternehmen oberstes Gebot sein. Zwar sanken 2020 die meldepflichtigen Arbeitsunfälle, die eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen oder den Tod zur Folge hatten (Quelle: www.dguv.de) um ca. 13 % im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch ist es für Unternehmen essenziell, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ihre Sicherheit zu sensibilisieren.

Mögliche Maßnahmen für die Arbeitsunfallprävention

Um einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten, ist die Geschäftsführung gemeinsam mit ihren Führungskräften sowie Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Zusammenarbeit mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit, den Sicherheitsbeauftragten und dem Betriebsarzt gefragt: gemeinsam ist das Gefahrenpotenzial am Arbeitsplatz umfassend zu beleuchten und im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen sind Maßnahmen festzulegen, die das Risiko eines Arbeitsunfalls senken. Eine wichtige Maßnahme ist hierbei u.a. die Last Minute Risk Analysis (im Folgenden „LMRA“).

Vor Beginn einer Tätigkeit sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angehalten, eine letzte Gefährdungsbeurteilung durchführen. Diese Gefährdungsbeurteilung muss nicht schriftlich erstellt werden. Es reicht ein kurzer Blick auf bereits vorhandene Sicherheitsrichtlinien, die man bei jeder Tätigkeit berücksichtigen muss. Durch diesen letzten Check können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Unfallrisiken erkennen, zusätzlich geeignete Präventionsmaßnahmen ergreifen und sich dem eventuellen Restrisiko bewusst werden.

Last Minute Risk Analysis

Mit Hilfe der LMRA soll das Bewusstsein der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Risikobewertung und Risikominderung vor Arbeitsbeginn erhöht und der Arbeitsplatz somit sicherer gestaltet werden. Durch die Identifizierung der (potenziellen) Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltgefahren am Arbeitsplatz können Unfälle verhindert werden.

Für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Roskopf Unternehmensgruppe sowie interessierte Geschäftspartner hat unsere Fachkraft für Arbeitssicherheit, Herr Dipl. Sicherheitsingenieur Frank Balter eine eigene standarisierte LMRA – auch Gefahren-Check „Erst Denken! Dann Handeln!“ genannt – entwickelt.

In Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen sind notwendige Sicherheitsregeln häufig vorgegeben. Selbst wenn diese Regelungen fachlich richtig sind, so wird deren Wirksamkeit gemindert, wenn den Beschäftigten die Akzeptanz und das Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen fehlen. Der „Gefahren-Check“ ist ein Beitrag, um die Verantwortung der Beschäftigten für die eigene Sicherheit zu stärken. Statt nur Regeln zu erfüllen, sollen die Beschäftigten durch eigenständiges Erkennen von Gefahren am Arbeitsplatz eine sichere Arbeitspraxis wählen.

Die visitenkartengroße Checkliste ist nach dem Prinzip

  • Gefahr erkennen,
  • Gefahr bewerten und
  • Arbeitsaufgabe sicher erledigen

aufgebaut.

Dadurch sollen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Gefahr, die mit ihrer Arbeitstätigkeit einhergeht erkennen und verstehen, welche potenziellen Gefahren bestehen. Im Anschluss wird die erkannte Gefahr bewertet und die Arbeitsaufgabe sicher erledigt.

Sie möchten den Gefahren-Check „Erst Denken! Dann Handeln! auch in Ihrem Unternehmen einsetzen? Sprechen Sie uns gerne an.